Willkommen im Cabaret Paris

Vor fünfzehn Jahren fing’s an. Im Keller des Achteckigen Hauses in Darmstadt. Und im Kühlen Grund in Reinheim.

Mit sieben Frankophilen und jeder Menge französischer Chansons. Inzwischen ist viel Wasser Seine und Darmbach hinuntergelaufen, die Chansons sind zum größten Teil in deutsch, nicht nur, weil das das Zuhören einfacher macht und "Cabaret Paris" besteht bei den meisten der immens vielen Programme nur noch aus drei Künstlern, die von ihrer Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten: Neben dem - von der Straßenmusik kommenden - Gitarristen Jens Horn und dem - einer BigBand 'entflohenen' - Akkordeonisten Jochen Bernhardt wird ihr Auftrittsstil vor allem geprägt von ihrer unkriegerischen Front-Frau Yvonne Vogel, die vom Theater kommt – und auch immer wieder dorthin zurückkehrt.
Lexikalisch betrachtet ist eine "Zugabe" im Geschäftsverkehr eine unentgeltliche Zuwendung, die zusätzlich gewährt wird; unterhaltungstechnisch betrachtet eine zusätzliche Darbietung am Ende des Programms; cabaretistisch jubilierend betrachtet zahlen Sie heute abend also für etwas Eintritt, das sie fünfzehn Jahre umsonst bekommen haben. Quasi ein "Best of Dakapo", bei dem nichts zugegeben wird - das es nicht wert wäre, Gehör geschenkt, also zugegeben, zu bekommen. Als Zugabe zur "Zugabe!" gibt’s, exklusiv und einmalig fürs Achteck, musikalische Freunde und Wegbegleiter aus fünfzehn Jahren, die zugeben, Spaß am gemeinsamen Jubiläumsmusizieren zu haben und sich dafür selbst her - bzw. zugeben. Und das ist dann wirklich völlig umsonst
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