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„CABARET PARIS“ , 1993 gegründet, war ursprünglich ein abendfüllendes Programm – „Un Tour de Chant“- aus Theater, Puppen– und Maskenspiel und natürlich französischen Chansons, eingebettet in einen deutschsprachigen szenischen Rahmen. Die Schauspielerin und ‚Chansonette‘ Yvonne Vogel erzählt darin die Geschichte eines jungen Mädchens aus der französischen Provinz, welches auf ihrem Weg nach Paris von ‚Les Chevaliers de la Lune‘ - Helmut Goll ( Akkordeon ), Ekkehard Hoffmann (Kontrabaß ), Manfred Schmidt (Klavier ) und Jens Horn (Gitarre – begleitet wurde.

Doch schon bald gab es neben der Theater – auch die Musikgruppe „Cabaret Paris“, die nicht mehr nur den französischen Chanson – und Musettegrößen huldigte, sondern ihr Repertoire durch (Zigeuner-)Swing, Tangos, Blues und deutsche Schlager der 20er bis 50er Jahre erweitert hat.

Seitdem hat sich so manches getan, sehr viele unterschiedliche, nicht nur rein französische Programme sind inzwischen dazugekommen , zum Beispiel :

- „Das Jahrhundertdiner“ – ein musikalischer und kabarettistischer Bummel durch das vergangene Jahrhundert

- TOTal vital - Dies' Programm geht über Leichen

- „Ich hab dich zum Fressen gern“

- „Tour is Muss“

- „Liederverwertbar“ oder „Cabaret Paris gets the Blues“

Heute besteht Cabaret Paris aus Künstlern, die von ihrer Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnten. Neben dem, von der Straßenmusik kommenden, Gitarristen Jens Horn, dem, einer BigBand 'entflohenen', Akkordeonisten Jochen Bernhardt und dem Sologitarristen Holger Fehr, der 'im Cabaret' allerdings dafür sorgt, dass alle 'bäss-er' klingen, wird ihr Auftrittsstil vor allem geprägt von ihrer unkriegerischen Front-Frau Yvonne Vogel, die vom Theater kommt – und auch immer wieder dorthin zurückkehrt.

Künstler zu sein, war für alle jedoch schon immer eine traditionsreiche Angelegenheit, wenn diese Tradition bedeutet, sich kritisch mit Vorgängen auseinanderzusetzen. Dabei sollte aber auch der Unterhaltungswert nicht zu kurz kommen und so entstanden, ganz nach dem Motto "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung", neben den oben genannten Kleinkunst – und Dinnertheaterprogrammen auch immer wieder ‚Auftragsarbeiten’ wie zum Beispiel Programme zum Antikriegstag, zu Themen wie ‚fremd’, ‚Gefahr von rechts’ oder ‚Bildung’, themenbezogene Begleitung von Vernissagen, ein Programm über den Tod, und natürlich, man darf das Brötchenverdienen schließlich nicht ganz außer Acht lassen, auch viele 'MuGGen', musikalische Gelegenheitsgeschäfte.

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